Fette und Wachse

 

Bei der Herstellung unserer Körperpeelings verwenden wir Fette. Sie verleihen unseren Produkten die gewünschte cremige Konsistenz und leichte Handhabung. Und Ihre Haut freut sich über eine Extraportion Pflege. Weiteres Plus: Die Fette verbinden sich bestens mit den ätherischen Ölen und anderen Wirkstoffen.

 

 

 


© rupbilder / fotolia.de
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Bienenwachs - Cera alba/flava (INCI)

ist die Substanz, aus der die Biene die Honigwabe macht. Durch Ausschleudern und Schmelzen der Waben in Wasser wird gelbliches (flava) oder weißes (alba) Wachs gewonnen. Es wird häufig als Emulgator in Wasser-in-Öl-Gemischen eingesetzt, zum Beispiel bei der Herstellung von Salben und Lippenbalsam und in der dekorativen Kosmetik. 

 

In Kombination mit anderen Emulgatoren und in geringen Mengen bildet Bienenwachs eine leichte Konsistenz und hinterlässt auf der Haut einen zarten Schutzfilm. Dieser wirkt besonders wohltuend bei trockener, spröder und gereizter Haut. In der Haarpflege angewendet, bietet Bienenwachs Halt, Schutz und Glanz.

© HLPhoto / fotolia.de
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Kakaobutter - Theobroma cacao butter (INCI)

stammt ursprünglich aus dem tropischen Amerika und wird durch Pressung aus den Bohnen der Kakaofrucht gewonnen. In dieser ledrig aussehenden bis zu 25 cm länglichen Frucht liegen die Kakaobohnen in fünf Reihen von 25 bis 50 Stück in einer fruchtmusartigen Masse eingebettet. Kakaobutter schmilzt zwischen 31° und 35° und erreicht ihre angenehm cremige Konsistenz bei der Hauttemperatur. Dadurch ist sie ausgezeichnet als Bestandteil für Hautpflegeprodukte geeignet. Wir verwenden biologische Kakaobutter, die lediglich desodoriert wurde, um den charakteristischen Duft weitestgehend zu entfernen. Die wertvollen Eigenschaften bleiben erhalten.

 

Kakaobutter beruhigt gereizte, spröde Haut, hinterlässt ein weiches Gefühl und wird bevorzugt bei trockeneren Hauttypen eingesetzt.

© cirquedesprit / fotolia.de
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Kokosfett/Kokosöl - Cocos nucifera oil (INCI)

wird aus den Nüssen der Koskospalme gewonnen und weil es bei 24° schon flüssig ist, auch Kokosöl genannt. Es punktet mit einem sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und Laurinsäure und eignet sich somit ausgezeichnet für die Hautpflege. Bei schonender Aufbereitung erhält es seine wertvollen Fettbegleitstoffe, weshalb wir dieses Produkt auch nur in einer schonenden Raffination verwenden...

 

Kokosöl zieht schnell ein und ist hilfreich bei trockener, empfindlicher und gereizter Haut. Auch bei Neurodermitis hat sich das Öl bewährt, weil es kühlt, stabilisiert und schützt. Kokosöl macht die Haut glatt und weich.

© axepe / fotolia.de
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Lanolin - Adeps Lanae anhydricus - (INCI Wollwachs)

auch Wollwachs genannt, bleibt zurück, wenn Schafwolle gewaschen wurde. Die Masse besteht aus flüssigen und festen, wachsartigen Bestandteilen. Die Besonderheit: Es kann das Mehrfache seines Gewichtes an Wasser aufnehmen. So ist das Wollwachs in der Lage, den Wasserhaushalt der Haut zu regulieren. Lanolin besitzt außerdem sehr gute hautpflegende Eigenschaften: es kann die Wundheilung beschleunigen und strapazierte Haut beruhigen.

 

© luisapuccini / fotolia.de
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Sheabutter - Butyrospermum Parkii butter (INCI)

Der Sheabutterbaum (man spricht "Shiebatter") ist ein bis zu 15 m hoher Baum, der in Zentralafrika wächst. Seine 4 cm großen Früchte enthalten einen Kern mit einer nussigen Masse, die ungefähr 50% Fett und einen hohen Anteil an Triterpenalkohol besitzt. Afrikaner schätzen Sheabutter, auch Karité genannt, schon lange als Lebensmittel und zur Körperpflege.

 

Shaebutter wird gegen eine übermäßige Verhornung eingesetzt und macht die Haut gleichzeitig widerstandsfähiger. Ihre positive Wirkung soll außerdem Hautalterung und Faltenbildung vorbeugen und reduzieren. Sheabutter spendet der Haut Feuchtigkeit – sie wird weich und zart.